Lebendiger Neckar

So. 15.06.2008

Beginn 13.30 Uhr

Eintritt frei

Bühnenpropramm auf der Feuerwachen-Bühne (nördliche Neckarseite, Höhe Kurpfalzbrücke)

 

13.30 - 14.15 DERGAH

Ensemble für klassisch-türkische Musik unter der Leitung von Bahri Egribas

 

14.30 - 14.50 PALETTI

Kinder- und Jugendzirkus aus Mannheim

Der Kinder- und Jugendzirkus Paletti e.V. wurde im März 1997 gegründet. Nach der Zugehörigkeit zum Stadtjugendamt Mannheim ist er seit Januar 2004 ein eingetragener gemeinnütziger Verein und als Sportverein Mitglied im Badischen Sportbund und im Badischen Turnerbund. Zur Zeit trainieren insgesamt 50 Kinder (die Palettinis) und Jugendliche (die Palettis), im Alter von 7 – 20 Jahren in zwei Gruppen jeweils einmal wöchentlich unter Anleitung mehrerer Trainer verschiedene Zirkuskünste, die bei diversen Anlässen vor Publikum präsentiert werden.

 

15.30 - 16.10 Mermaid Union

Von weit her, aus den Ursprüngen der alten Wälder und der kalten, angsteinflößenden See des nördlichsten Nordens von Norddeutschland stammen diese wundervollen Sirenen. Bewaffnet mit zwei Akusitk-Gitarren (nur gelegentlich kommen gezielt Akordeon oder Minimal-Percussion zum Einsatz) bieten sie eine Art Highspeed-Country Rhythm'n'Blues dar, unterstrichen durch ihre Punk-Rock-Attitüde und einen nicht zu vermeidenden Herzschmerz Heimweh-Sound, der in zweistimmigem Gesang auf so anrührende Weise präsentiert wird, dass er nur noch von dem außergewöhnlichen Charme dieser Ladies überboten werden kann.

Dr. O'Rectal: voc, guitar, percussion
Rev. Hotte Hü: voc, guitar, accordion

 

16.15 - 17.00 Modern Earl

"Modern Earl" sind aktuell eine der grossen "upcoming" Bands im Alternativen Country Genre. Es ist der Musikstil mit dem sie sich Ihr Publikum erobern - Urban/Country/Groove und vor allem muss es rocken!
Mit humorigen und cleveren Texten beschreibt man den "American way of life" abseits vom weltfremden Rednecks, hintersinnig und mit einem guten Schuss schwarzen Humor. Zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug garantieren fuer einen musikalischen Leckerbissen. Da lacht das Herz des Countryfans genauso wie das des "Good old Rock'n Rollers".


Chris "Earl" Hudson: voc, g; Ethan Schaffner: voc, g; Ben Hunt: b; Uncle Thumpy Zott: dr

 

17.30 - 18.30 Woog Riots

In der sich schnell drehenden Indie-Subwelt der deutsch-italienischen Woog Riots ist es nur ein kurzer Weg vom Riotpop/Garagefolk zum Twee Rave und Dancepunk. Die Band startete ihre Popkarriere 2004 ganz programmatisch mit einem selbst zusammengestellten internationalen Tributesampler für die Manchester Indie-Ikone "The Fall". Schon der Titel der ersten veröffentlichten Single machte deutlich, worum es geht: "King of Pop". Dass der popmusikalische Ansatz der Woog Riots aber umfassender ist, beweist das gerade erschienene 2. Album "pasp". Der Titel "pasp" steht für die 4 inhaltlichen Kapitel des neuen Albums "people, animals, society, places" und beschreibt alle relevanten Entwicklungen in Kultur, Politik und Naturwissenschaften der gesamten westlichen Welt, nichts Geringeres als einen Rundumschlag auf die gesellschaftlichen Verhältnisse unserer Zeit. Und die sind alles andere als rosig.
Man muss nicht alle Referenzen (an die italienische Punkband CCCP, an The Fugs uvm.) erkennen, um zu bemerken, wie brillant hier mit möglichst klaren Sätzen, Slogans geradezu, der Status Quo umrissen wird: Prekäre Arbeitsverhältnisse, Sexismus, die Lethargie von Enddreißigern, die nicht mehr vor die Tür gehen und die Absage gegenüber jeglicher Form von Patriotismus – die WOOG RIOTS finden für all das einfache, verführerisch verpackte Worte, die dem »Riot« im Namen voll und ganz gerecht werden.

 

Silvana Battisti: Vocals, Stylophone, Percussion, Melodika, Säge, Omnichord, Keyboard
Marc Herbert: Vocals, Gitarre, Keyboard

 

19.45 - 21.00 Kolsimcha

Klarinette und Flöte, untermalt von einer eng miteinander verwachsenen Rhythmusgruppe, bestehend aus Klavier, Kontrabass und Schlagzeug, verbinden die verschiedensten Stile und Einflüsse – komplexe und spontane Jazz- Improvisationen, virtuose Elemente der abendländischen Klassik, exotische Melodien aus dem Mittelmeerraum und lockere Beats und Grooves – zu einem außergewöhnlichen Klanggefüge. Vor 20 Jahren begann die Formation auf jüdischen Hochzeitsfeiern traditionelle Klezmermusik zu spielen, doch schon damals schufen sie mit ihrem Konzept eines „Contemporary Klezmer“, der osteuropäische Musiktradition mit Jazz und Elementen der klassischen Musik verbindet, ganz eigene, unverwechselbare Klangwelten jenseits aller gängigen Klezmer-Klischees. Immer auf der Suche nach einer Erweiterung des musikalischen Horizonts, haben sie im Lauf der Jahre durch die Integration unterschiedlichster musikalischer Formen ihren ganz persönlichen Stil gefunden, der Publikum und Kritik gleichermaßen begeistert. Der einmalige Sound fesselt das anspruchsvolle Publikum sowohl der New Yorker Carnegie Hall als auch der renommiertesten Jazz-, Klassik- und Weltmusikfestivals auf drei Kontinenten. Bekanntheit erlangte die Formation zudem durch diverse TV-Auftritte und ihre Mitarbeit beim Soundtrack zu Filmen wie „Jenseits der Stille oder „Gripsholm“.

 

Olivier Truan: p; Michael Heitzler: cl; Ariel Zuckermann: fl; Daniel Fricker: b; Fabian Kurath: dr