Sonntag, 18. Januar 2004

Deutschland - Ein Wintermärchen

Einlass 20.00 Uhr / Beginn 20.00 Uhr

Galerie

Veranstalter: Hans Karsten Raecke

Hans Karsten Raecke holt sein „Wintermärchen“ – es handelt sich um die Erstvertonung dieser Dichtung – zurück aus dem verstaubten Bücherregal der „Klassiker“ auf den Boden der Brisanz und Ironie. Die 12 Sektionen seines klangerweiterten Flügels erlauben einen virtuosen Zugang zu jener Differenz der entfernten Nähe, die dann berührt, ohne sie zu vernebeln. Das Spektrum der Klänge reicht so von balinesischer Gamelan-Musik, über Tempelblöcke und Kirchenglocken, zum Leierkasten und wieder zurück zum Klavier. Der Vortragende wird zum zum Akteur und bespielt sein Instrument mit Gartengeräten und Staubwedeln. Er ant und marschiert und entfernt sich von seinem Material immer weiter, je näher er sich auf dieses zubewegt. Als Hörer und Zuschauer folgt man dieser Bewegung – nur in umgekehrter Richtung.

< So 18.01. RosaKehlchenzum ArchivFr 23.01. Emil Bulls >