Montag, 10. März 2008

Dona Rosa

Einlass 19.00 Uhr / Beginn 20.00 Uhr

Dona Rosa: voc, triangel; João Dores: acc; Raul Abreu: g; Sofia Borges: perc

 

Dona Rosa – das ist eine Geschichte, die fast märchenhaft anmutet. In ärmsten Verhältnissen aufgewachsen, erblindet in Folge von Meningitis, wird die außergewöhnliche Sängerin, deren Heimat die Strassen Lissabons sind, von André Heller für sein Projekt „Stimmen Gottes“ entdeckt, wo ihr großer Publikumserfolg Ausgangspunkt einer steilen Karriere sein sollte. Heute gibt Dona Rosa europaweit Konzerte, bei denen sie als Fadosängerin den Menschen die Musik ihrer Heimat näher bringen kann. Bei ihr verschmelzen die melancholischen Melodien von tragischer Liebe und Tod, vom Unglück und Leid der Ärmsten mit ihrer eigenen Lebensgeschichte.

 

Fado: Das ist die traditionelle Musik Portugals. Saudade, die unergründliche Sehnsucht, die aus der Seele spricht, findet im Gesang des Fado ihren Ausdruck. Der Name Fado stammt von dem lateinischen Wort "fatum" ab. Er bedeutet Schicksal, das unabwendbare Schicksal eines Volkes. Fast immer wird der echte, ursprüngliche Fado in den ärmsten Bairros (Stadtvierteln) gesungen. Ein wichtiges Element dabei ist die Improvisation und Spontaneität.

 

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Dona Rosa (10. März 2008 Alte Feuerwache Mannheim)