Klangwelten 2011
Einlass 19.00 Uhr / Beginn 20.00 Uhr
DIE JUBILĂUMS-TOURNEE
"Best of Klangwelten - das JubilÀumsfest der Superlative"
Zwischen Archaik und Utopie Deutschlands Ă€ltestes und nachhaltigstes Weltmusik-Tourneeprogramm (im 25.Jahr!) spannt einen weiten Bogen der KlĂ€nge: Die musikalische Expeditions-Reise durch sechs Kulturen fĂŒhrt von den archaischen UrklĂ€ngen der Arktischen Schamanischen SĂ€ngerinnen aus der Inuitkultur - ĂŒber tĂ€nzerische afrikanische Kora-Grooves, mongolische SteppenklĂ€nge, indonesische Trommelgewitter, Gamelan- Gewebe und neue KlĂ€nge aus New York - bis hin zu der funkelnden Klangwelt des Harfenmeisters Oppermann. Alle Musiker prĂ€sentieren ihren Stil in Reinform, begeben sich aber auch auf einen Pfad des Dialogs. Ein Dialog, dessen Ergebnis schon in vergangen Jahren das Publikum begeistert hat. Trommelsequenzen zwischen indischen und indonesischen Rhythmen! Die VerschrĂ€nkung von Kora und Harfe zu dahinfliessenden Teppichen, auf denen sich die Mandinka-Stimme frei emporschwingt, beantwortet vom Abgrundtiefen Schamanen-Bass und ObertonklĂ€ngen aus der Mongolei...AnklĂ€nge aus dem Jazz konterkarieren und ergĂ€nzen die weltweiten ethnischen KlĂ€nge. Ein Blues fĂŒr Harfe, afrikanische Kora und indische Trommeln? Amerikanisch-Deutsch-Mongolische Minimal-Music? Trompete mit Gamelan? Harfe zum Schamanengesang? Ob das wohl gut geht? Klangwelten scheut nicht das Risiko, und RĂŒdiger Oppermann wirds schon richten. Wir bleiben unserem Motto treu: Der Utopie auf die Beine helfen!
In diesem 25-Jahre-JubilĂ€umsprogramm spielt die CrĂ©me der Weltmusik. Es ist eine Band der Band-Leader, seit Jahren haben die meisten der Musiker zusammengearbeitet und freuen sich nun auf ein ĂŒberwĂ€ltigendes, energetisches, leichtfĂŒĂig und zugleich tiefgehendes JubilĂ€umsfest der KLANGWELTEN, das zentrale Ereignis der deutschen Weltmusik-Konzertlandschaft. Ein besonderes Ereignis fĂŒr Herz, Hirn und Bauch:
KATAJAQ DUO Cynthia Pitsiulak / Annie Aningmiuq Der archaische Kehlkopfgesang KATAJAQ hat schon zweimal, 1990 und 2005, unser Publikum verzaubert: Zwei Frauen stehen sich gegenĂŒber, fassen sich bei den Schultern, beginnen sich zu wiegen, und dann entsteht ein Klang, den man nicht orten oder erklĂ€ren kann: Sie singen ineinander verschlungene Töne, wir hören Keuchen, Wölfe heulen, EisbĂ€ren fauchen, Vögel, Geisterstimmen... eine uralte schamanistische Stimmtradition mit der die Frauen in Kontakt mit der Tier- und Geisterwelt treten. Die beiden SĂ€ngerinnen kommen aus der kanadischen Arktis, einem Tundra/Eismeer-Gebiet an der Hudsonbay (Nunaviq). Einzige Tournee in Europa!
ENKH JARGAL (Mongolei): Der Klang der Steppenreiter - Obertongesang, Schamanengesang, Morin Khoor (Pferdegeige). "Epi" gehört zum innersten Kreis der Klangwelten und hat sich zu einem der besten Pferdegeigen- Virtuosen, hervorragenden SĂ€nger, Improvisator (und zum ersten mongolischen Rapper) entwickelt. Im Creole-Wettbewerb 07 erhielt er einen Sonderpreis. Aufsehenerregend ist sein Trio Violons Barbares. Seine Stimme reicht ĂŒber fĂŒnf Oktaven, vom abgrundtiefen Schamanengesang (Kharhira) bis zum Obertongesang (Xöömi) ohne jede AttitĂŒde und esoterisches Beiwerk, einfach als Wunder der Natur.
TATA DINDIN (Gambia): Kora und Gesang, berĂŒhrende GesĂ€nge ĂŒber pulsierend-schwebenden Klangteppichen der Harfenlaute Kora. Tata war schon drei mal bei Klangwelten, in Oppermanns Tanztheaterproduktion in 198 Vorstellungen und bei AndrĂ© Hellers gigantischem "Afrika! Afrika!" - Projekt (In ca 1000 Vorstellungen) zu hören. Im Duo mit R.Oppermann unvergleichlich! Wir hören: Auch die leisen Töne aus Afrika swingen.
PARK STICKNEY (New York)
Der Meister der Jazzharfe, Duopartner von R.Oppermann, wird mit seiner unglaublichen Hand-und FuĂŒarbeit zum harmonikalen Fundament des Experiments beitragen. Diesmal traktiert er auch das Reise-Harmonium und das Jazz-Piano.Er ist immer noch unbestreitbar der bedeutendste Jazz-Harfen-Spieler der Welt. JATINDER THAKUR (Indien): Der Meister der Tablas, Publikumsliebling und langjĂ€h-riger Gast bei Klang welten (seit 1987), oberste Spitzenklasse der Welt-Percussion, mit seinem Feuerwerk der rasenden Finger und groovenden BĂ€sse, ein Star ohne AllĂŒren.
TERRENCE NGASSA stammt aus Kamerun. Schnell machte er sich dort einen Namen als virtuoser Star. Mit einem DAAD-Stipendium kam er nach Deutschland (nach Köln zu Prof Manfred Schoof). Nun gilt er als der beste Trompeter Afrikas. In seinen jazzigen Trompeten-Stil mischen sich auch afrikanische KlÀnge und Lieder. Er hat auch eine ergreifende Stimme.
AGUS SUPRIAWAN / WAHYU ROCHEWANDY (Java) Die beiden Trommler aus der Gamelan-Tradition schlagen den wuchtigen Puls der Erde aus ihrem sechsteiligen Gendang-Trommelset. Auch die affenschreiartige Trommelsprache wird zelebriert. Und wir hören Gamelan-Gong- Instrumente. Aguswahyu Rhythm Explosion waren schon zwei mal bei Klangwelten und haben auch beeindruckende TrommeltĂ€nze vorgefĂŒhrt.
RĂDIGER OPPERMANN (Europa): Keltische Harfen gilt als "Deutscher Meister der Keltischen Harfe" und international als einer der bedeutendsten und innovativsten Harfenisten. Er ist ein Pionier der Weltmusik, der kulturĂŒbergreifenden, völkerverbindenden KlĂ€nge. Der HarfentĂŒftler ist einer der Drahtzieher der deutschen Harfenszene und weltreisender Promoter seines Instruments. Auf 51 veröffentlichten TontrĂ€gern und in ĂŒber 1600 Konzertenrund um den Globus hat er MaĂstĂ€be gesetzt fĂŒr VirtuositĂ€t, Schönheit des Harfenklangs und Mut zum Experiment. Er erhielt den Deutschen Weltmusikpreis 2006. RĂŒdiger Oppermann organisiert das Zusammenspiel . Seine humorvollen und kenntnisreichen Moderationen sind legendĂ€r und allseite beliebt.
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