Mittwoch, 2. März 2011

Eva Menasse liest. Sandra Kegel moderiert.

Einlass 19.00 Uhr / Beginn 20.00 Uhr

lesen.hören 5

2005 erschien Eva Menasses erster Roman „Vienna“, eine Familiensaga, die von Wien aus ein ganzes Jahrhundert einfängt. In zahlreichen Anekdoten erzählt sie die fiktionalisierte Geschichte ihrer teils katholischen, teils jĂĽdischen Verwandtschaft. Der damals in der F.A.Z. vorab gedruckte Roman stand auf den Bestseller-Listen in Deutschland und Ă–sterreich. In ihrem Erzählband „Lässliche TodsĂĽnden“ (2009)  forscht Eva Menasse in einer postmodernen Gesellschaft nach archaischen Mustern und spĂĽrt den sieben TodsĂĽnden nach. „Wenn wir am Ende dieses wahrscheinlich schönsten Erzählbands des Jahres eines bedauern, dann, dass den religiösen Urvätern nur sieben TodsĂĽnden eingefallen sind. Warten wir also auf Menasses zehn Gebote oder vierzehn Nothelfer.“, kommentiert Die Welt. Bei „lesen.hören 5“ wird Eva Menasse mit einer Werkschau zu Gast sein und Einblicke in ihr schriftstellerisches Schaffen gewähren.

Eva Menasse, geboren 1970 in Wien, begann als Journalistin bei Profil in Wien. Sie wurde Redakteurin der F.A.Z., begleitete den Prozess um den Holocaust-Leugner David Irving in London und arbeitete nach einem Aufenthalt in Prag als Kulturkorrespondentin in Wien. Sie lebt seit 2003 in Berlin.

Sandra Kegel, geboren 1970 in Frankfurt am Main, studierte französische Literatur in Aix-en-Provence, Germanistik und Romanistik sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Frankfurt und Wien. Nach einer Hospitanz im Feuilleton der F.A.Z. und Lehrzeit in der Nachrichtenredaktion arbeitet sie dort seit 1999 als Redakteurin im Feuilleton, seit 2008 bei Bilder und Zeiten. 

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Eva Menasse liest. Sandra Kegel moderiert. ( 2. März 2011 Alte Feuerwache Mannheim)

Eva Menasse

Eva Menasse liest. Sandra Kegel moderiert. ( 2. März 2011 Alte Feuerwache Mannheim)

Sandra Kegel